Hugo Cabret: Ein Kino-Höhepunkt zum Träumen

Martin Scorsese ist mit Hugo Cabret ein neues Meisterwerk gelungen. Bild: Wikipedia/David Shankbone

Martin Scorsese ist mit Hugo Cabret ein neues Meisterwerk gelungen. Bild: Wikipedia/David Shankbone

Donnerstag ist Kino-Tag, denn Woche für Woche laufen dann immer in den heimischen Lichtspielsälen der Republik große Blockbuster aus der Traumfabrik, aber auch durchaus weniger beachtete Perlen der Kinowelt an. Um nicht den Überblick zu verlieren und die besten Movies der Woche zu verpassen, trifft die Redaktion von MAX-TV eine Vorauswahl. In dieser Woche fiel die Wahl nicht sonderlich schwer. Denn mit „Hugo Cabret“ feiert ein neues Meisterwerk von Regisseur Martin Scorsese in deutschen Kinos heute Premiere. Der Movie ist für elf Oscars nominiert, unter anderem als bester Film und für die beste Regie. Den Golden Globe Award 2012 hat Regisseur Martin Scorsese für „Hugo Cabret“ bereits verliehen bekommen. Das verspricht also Kino-Unterhaltung vom Feinsten und Popcorn-Garantie.

Zu Ehren von Georges Melies

Denn tatsächlich ist „Hugo Cabret“ der erste Film von Meister Scorsese, der für die ganze Familie geeignet ist. Das konnte man bei den bisherigen Meisterwerken des Regisseurs nun wahrlich nicht behaupten: Mit Filmen wie „Taxi Driver“, „Good Fellas“ oder jüngst „Shutter Island“ machte sich Scorsese schon längst unsterblich. Und für „Departed – Unter Feinden“ erhielt der US-Amerikaner mit italienischer Herkunft bereits 2006 einen Regie-Oscar. Dieses Mal entführt uns Martin Scorsese ins Frankreich der 30er-Jahre. In der französischen Hauptstadt Paris lebt der Halbwaise Hugo, der nach dem Tod seines Vaters im Dachgeschoss eines Bahnhofsgebäudes aufwächst. Dort tüftelt Hugo an einer mächtigen Maschine, die sein Vater, ein gelernter Uhrmacher, einst erschuf. Zur Mitte des Films wird klar, wohin die Reise geht: Martin Scorsese widmet sich den Anfängen des Films und Kinos. Es ist eine liebevolle Hommage an einen seiner Pioniere: Georges Melies.

Fantastische Darsteller und Inszenierung

In knapp über zwei Stunden weiß Martin Scorsese, wie Kino heute zu überzeugen weiß, zu unterhalten und zu faszinieren. Der Regisseur setzt dabei auch auf neue Techniken, auf die dritte Dimension. Spätestens nach der ersten rasanten Kamerafahrt in 3D durch das Paris der 30er-Jahre hält Scorsese den Zuschauer gefangen im Bann des Films. „Hugo Cabret“ vereint in einer genialen Art und Weise neueste Technik und historische Geschichte, um daraus ein Kinoerlebnis der besonderen Art zu schaffen. Ein Film zum Verlieben, zum Träumen – besetzt mit einigen exzellenten Darstellern: Ben Kingsley beispielsweise, Jude Law oder Christopher Lee. Nicht zu vergessen Borat-Darsteller Sacha Baron Cohen. Sie alle machen „Hugo Cabret“ zu einen der unterhaltsamsten 126 Minuten in diesem Kino-Jahr. Unbedingt ansehen!

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