Heavy Rain – Das "Spiel" im Test

Seit dem 26. Februar können Playstation 3 exklusiv das neue Spiel aus dem Hause Quantic Dream anspielen.

Vorweg: Heavy Rain ist nach meiner Meinung kein „normales“ Spiel sondern ein interaktiver Film so bezeichnen die Entwickler selbst ihr Spiel, denn das Spiel besteht zu einem sehr sehr großen Teil aus sogennanten Quick Time Events. In diesen muss man versuchen eine Taste oder das Pad in eine Richtung zu drücken und dies möglichst schnell.

Wo ist das Intro?

Beim Start freute ich mich auf ein super spannendes und actiongeladenes Intro, doch dass war anders man startet sofort mit dem Spiel und muss sofort die erste Aktion ausführen.

Der Anfang ist die äußerst wichtige Vorgeschichte zu einem der Chrakteren, einem Charakter der ein liebenswerter Vater ist und dem es an nichts mangelt.

Im Jahre 2011…

angekommen beginnt eine der besten Storys die ich je in einem Spiel gesehen habe.

Der sogenannte „Origami Killer“ entführt willkürlich Kinder und ertränkt sie nach 4-5 Tagen in Regenwasser, auf der Suche nach dem kaltblütigem Killer ist unter anderem Norman Jayden vom FBI der mit modernster Technik den Killer zu schnappen versucht. Scott Shelpy ist Privatdetektiv und untersucht die Morde im Namen der Familien. Ethan Mars ist der Vater eines entführten Kindes, um jeden Preis veruscht er sein Sohn zu retten und ist zu allem bereit(wenn der Spieler es will). Madison Paige ist die letzten Chrakterin im Bunde, die Journalistin trifft Ethan Mars und versucht ihm zu helfen.

Das Spielsystem

In Heavy Rain wird dem Spieler das Gefühl vermittelt er könne über alles entscheiden, er muss Entscheidungen treffen die ein Menschen in den Wahnsinn treiben könnte. Bei diesen Entscheidungen ist der Spieler gefragt „tue ich es oder nicht“  ,  man merkt wie angespannt man ist den das ist kein Spiel mehr man fühlt mit und denkt immer mit einem Hintegedanken. In Gesprächen hat man verschiedene Auswahlmöglichkeiten wie man reagiert oder aggiert, die Möglichkeiten fliegen hierbei um den Kopfes des Charakters und in gefährlichen Situationen wird dies noch durch ein Zittern der Möglichkeiten untermalt.

In Heavy Rain bekommt man viele Verfolgungsjagden und Kämpfe geboten, in diesen muss man schnell reagieren können und die richtige Taste drücken. Doch anders wie im Vogänger „Fahrenheit“ ist ein Fehler (in den meisten Fällen) beim Drücken nicht schlimm denn die Sequenz wird nicht durch ein lästiges Game over unterbrochen sondern es geht weiter und so ändert sich die Sequenz manchesmal sehr.

Gas geben und Richtung angeben

In Sachen Steuerung kann Heavy Rain noch einiges lernen, denn es wird gesteuert indem man die R2 Taste gedrückt hält und mit dem linken Analog Stick lenkt. Dies ist jedoch manchesmal sehr umständlich besonders beim Umdrehen der Figur.

Emotionalität pur

Andere Spiele können sich bei Heavy Rain auf jeden Fall eine Scheibe abschneiden, denn es wird mit allen Gefühlen gespielt und diese auch sehr gut im Spiel verbaut. So spielt man zu Anfang des Spieles mit seinen Kindern im Garten und gegen eines der Kinder tritt man im Plastik Schwertkampf an.  Doch da wird in einem selbst der Instinkt geweckt und man will einfach nicht seinen Sohn verlieren lassen weil man ein guter Vater ist.  Solche Situationen kommen im weiteren Spielverlauf in extremer Fassung oft vor.

Fazit

Die Charaktere und die Emotionen sind das was Heavy Rain so besonders macht. Die Spielfiguren verändern ihre Position sehr stark und sind immer für Überraschungen gut.

Zu alledem kommt die grandiose Musikuntermalung und die exzellente Kameraführung bei der man denkt man wäre in einem Hollywood Streifen. Sony hat mit Heavy Rain ein neues Aushängeschild für die Playstaion3 und deshalb kann ich das Spiel nur weiterempfehlen. Wer eine packende Story, emotionalgeladene Chraktere und eine Extra Portion Aktion haben möchte kommt mit Heavy Rain voll auf seine Kosten!

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2 Antworten auf Heavy Rain – Das "Spiel" im Test

  1. kwoxer sagt:

    Sehr gute Grafik und neue und frische Ideen beim Spielkonzept.

    Also schade, dass ich keine Konsole hab.

  2. Pingback: Und zum letzten Mal : Heavy Rain » Beitrag » MAX-TV.eu

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