Der Multiplayer-Shooter im Comic-Look Battlefield Heroes befindet sich zwar noch in der Beta, aber ist seit einiger Zeit für alle Besitzer eines EA-Accounts spielbar. Der große Beta-Test soll zeigen, ob der kostenlose Shooter im momentanen Stadium empfehlenswert ist. Nach dem Beta-Stadium wird es dann einen abschließenden Test geben.

Battlefield Heroes
Im neusten Streich von Entwickler DICE zieht man im schicken Comic-Look in die Schlacht zwischen Royal Army und National Army. Die Freigabe des Spiels an alle Spieler mit einem EA-Account war überraschend. Vorher ließ sich Battlefield Heroes lediglich im Beta-Stadium von einigen Spielern spielen. Es ist kostenfrei spielbar, aber sobald man Battlefunds – die Währung des Spiels – erwerben möchte wird echtes Geld fällig.
Charaktere
Bevor man in die Schlacht ziehen kann, muss man auch bei Battlefield Heroes zuerst seinen Charakter erstellen. Dabei entscheidet man sich für eine von zwei Parteien: Royal Army oder National Army. Die genaue Entscheidung hat keine große Auswirkungen. Man kämpft später nur mit den Spielern, die in selbiger Partei sind. Anschließend darf man sich für eine von momentan insgesamt drei Klassen: Soldier (deutsch: Soldat), Gunner (deutsch: Artillerist) oder Commando (deutsch: Kommandeur) entscheiden. Nicht gerade viel eigentlich, aber es sollte wohl erst einmal genügen. Letztlich muss man nur noch Haarfarbe, Hautfarbe und den Bart richtig bestimmen. Dabei hat man ein wenig Freiheit. Noch einen Namen ausgedacht und schon hat man seinen ersten Charakter fertig. Insgesamt lassen sich vier Charaktere pro Account erstellen.

Die Royal Army macht sich für den Kampf bereit.
Store
Das InGame-Geschäft von Battlefield Heroes bietet dem Spieler zahlreiche Dinge. “Appearance”, “Weapons”, “Emotes” und “Widgets” sind die Abteilungen des Shops. So kann man sich zum einen neue Kleidung, Accessoires oder eine schicke Brille zulegen und zum anderen neue Waffen. Unter “Emotes” fallen die Bewegungen bzw. Aktionen der Spielfigur. So winkt unser Soldat beispielsweise einem anderen Teammitglied zu. Bei den “Widgets” finden Sie ganz nützliche Dinge, wie z.B. ein “Crude Bandage”, welches Sie während des Spiels heilt, falls Sie verwundet worden sind. Manches bekommt man für Valor Points, die man sich durch Leistungen im Spiel verdienen kann. Spezielle Items hingegen kosten sogenannte “Battlefunds”. Dies ist die Währung im Spiel und diese bekommt man nur, wenn man mit echtem Geld bezahlt. So kosten 700 Battlefunds 5 Euro. Davon kann man lediglich einen Shop-Gegenstand für die unlimitierte Benutzung erwerben. Ein wenig Geld bleibt übrig, aber davon lässt sich erst einmal nichts sonst kaufen. Bezahlt wird für diese Battlefunds mit der Kreditkarte oder per Paypal. Meistens fallen unter die kostenpflichtigen Items Dinge, die ziemlich interessant sind. Natürlich muss man in diesem Spiel kein Geld ausgeben, aber verführerisch ist es schon. Man kennt das System jedoch von anderen Spielen längst. Das Spielen ist und bleibt kostenfrei, aber besondere Items sind nicht umsonst. Dabei sind die Preise sehr hoch. Man zahlt im Grunde für ein Item, welches man unbegrenzt nutzen darf, ungefähr 5 Euro.
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Als das Spiel entwickelt wurde, hieß es doch, dass es durch Werbung finanziert wird. Von diesem Store war damals glaub noch keine rede…