Splinter Cell: Conviction

Preview: Der Geheimagent Sam Fisher kehrt nach langer Wartezeit zurück, aber actionreicher denn je.

Splinter Cell: Conviction

Splinter Cell: Conviction

Auf der E3 2009 wurde endlich neues Material zu Splinter Cell: Conviction gezeigt. Es zählte zu einer der großen Überraschungen, obwohl man eigentlich schon lange wusste, dass Ubisoft Montreal an dem Spiel werkelt. Allerdings musste das damalige Konzept umgeworfen werden. Zum einen wegen der veralteten Grafik und zum anderen wegen dem nicht gerade guten Spielprinzip. Im fünften Abenteuer von Sam Fisher verschlägt es Sie unter anderen nach Malta und Washington D.C. In der ersten Mission von „Splinter Cell: Double Agent“ hat Sam Fisher seine Tochter verloren. Außerdem erschoss er seinen besten Freund und ist nicht länger Mitglied der NSA, sondern sucht auf eigene Faust nach dem Mörder seiner Tochter. So begibt er sich nach Malta, wo er den Waffenhändler vermutet, der seine Tochter überfahren hat. Fisher ist nicht wieder zu erkennen, da er sichtlich brutaler und actionreicher an die Sache geht. Den Hintergrund kennen wir ja nun bereits.

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Die Missionen sollen im Spiel etwas freier gestaltet sein. Dies bedeutet, dass man beispielsweise beim Infiltrieren von Gebäuden die Wahl hat, wie man genau ins Gebäude eindringt. Man kann möglichst leise und unbemerkt oder aber laut und brutal vorgehen. Weiterhin wird es mehrere Wege ins Gebäude geben. Da ist es nur vorteilhaft, wenn man mit der Spiegelscherbe unter Türen schaut, wie es hinter der Tür aussieht. Die Umgebung ist zwar weiterhin begrenzt, aber man hat durch diese Wahlmöglichkeiten im Endeffekt eine größere Freiheit im Spiel. Dies erfordert auch eine kleine Planungsphase, die man nicht vergessen sollte. Das Verhören von Leuten ist auch anders als man es noch aus den Vorgängern kannte. Sie schlagen die Leute, die Sie verhören, als Sam Fisher zusammen, hauen sie von dem einen Fleck zum anderen und gegen die Wand. Es wurde also realistisch den neuen Umständen angepasst, dass Sam Fisher Rache will. Er hat schließlich seine Tochter verloren. So jagt er auch zu Beginn des neusten Teils den Waffenhändler auf Malta. Sam Fisher ist flinker und akrobatischer denn je.

Ein neues Feature stellt die „Mark and Execute“-Funktion dar. So können Sie verschiendene Gegner und Gegenstände markieren und sobald Sie auf die „Ausführen“-Taste klicken werden diese nacheinander erledigt. Dies klingt erst einmal sehr mächtig und für manche Spieler langweilig, da man nur eien Taste klicken muss und Sam Fisher die Gegner automatisch erledigt. Da haben sich die Entwickler aber was dabei gedacht. Die Funktion ist nicht permanent einsetzbar, sondern muss sich verdient werden, in dem man Gegner ohne diese Funktion abschießt. Die Funktion soll meist dazu dienen, um in einen Raum hineinzukommen. Gegner können scheinbar nur noch erschossen und nicht bewusslos geschlagen werden. Das Wegtragen der Leichen wurde wohl auch aus dem Spiel genommen. Es ist verständlich, da Sam Fisher auf Recht und Gesetz nicht mehr viel Wert legt und auch kein Mitglied der NSA ist.

Weiterhin gibt es die neue Funktion „Last Known Position“. Ein Schatten zeigt an, wo Sam Fisher zuletzt war. Dorthin orientieren sich die Gegner und so kann man sich leicht von hinten anschleichen und die Feinde überwältigen. Außerdem werden die Missionsziele sowie Erinnerungsschnipsel an die Wände projeziert. Das ist mal Innovation vom feinsten. Trotz des actionreicheren Spiels soll der „Stealth“-Faktor nicht vernachlässigt werden. Man kann immer noch im Schatten schleichen und sich unbemerkt fortbewegen. Doch der Geheimagent verlor seine Tochter, hat seinen besten Freund erschossen und gehört nicht länger zur NSA.

[MEDIA nicht gefunden]

„Splinter Cell: Conviction“ erscheint im Herbst 2009 für PC und Xbox 360.

Prognose: gut

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Eine Antwort auf Splinter Cell: Conviction

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