BioShock 2: Sea of Dreams

Preview: Der 2007 erschienene 1. Teil war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Er wurde von Spielern und der Presse geliebt. Und jetzt gibt es den 2. Teil, wo einiges anders wird. Was anders wird, zeigt euch die Preview.

BioShock 2 in all seiner Pracht.

Doch hier möchte ich kurz erklären, für die die BioShock noch nicht gespielt haben, was BioShock eigentlich ist. BioShock (BS) ist ein Ego-Shooter aus dem Hause 2K (Take 2 Interactive) und kam am 24.August 2007 für die Xbox360 und den PC sowie am 24.Oktober 2008 für die Playstation 3 raus. Es geht um die Unterwasserstadt Rapture, die der Millionär Andrew Ryan erbaut, um eine Freiheit für alle Kreativen zu schaffen.

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Der Protagonist Jack stürzt mit einem Flugzeug im Atlantischen Ozean ab und rettet sich auf einen Leuchtturm. In dem Leuchtturm befindet sich eine Tauchkugel, mit der Jack zu der Unterwasserstadt Rapture taucht. Und hier muss Jack das furchtbare Geheimnis von Rapture klären. Ein klasse Shooter, der jetzt seinen Nachfolger bekommt. BioShock 2: Sea of Dreams soll er heißen und auch ein neuer Protagonist ist mit dabei. Man spielt nämlich einen Big Daddy. Und nicht nur einen, sondern den ersten – einen Prototyp.

Dazu sagt Creative Director Jordan Thomas: „Das Spiel beginnt mit dir als Mensch in einem Tauchanzug mit gesteigerter Stärke, und das ist es auch schon. Im weiteren Verlauf wird dir ein Verbündeter den Zugang zu Plasmiden gewähren, befreit deinen Willen und kappt damit sozusagen die Leine. Big Daddys sind im Grunde wie Schlafwandler, in BioShock 1 bewegten sie sich sehr langsam. In BioShock 2 ist der Spieler eine Art ausbalancierter Hybrid, nicht annähernd so bullig wie die anderen Big Daddys aber… man ist alles andere als langsam.“

Dazu wurde das Waffenarsenal aufgestockt und man bekommt nun den berühmten Bohrer und die Rivet-Gun. Auch mit dabei sind die Plasmide, welche in BioShock 2 eine Frischzellen-Kur bekommen. Denn nicht nur, dass man jetzt Plasmid in der Linken Hand UND Waffe in der Rechten Hand tragen kann, ist auch eine Neuerung, dass sich die Plasmide beim Verbessern verändern. Das heißt, dass sich z.B. das Feuer-Plasmid beim Verbessern zu einem Flammenwerfer wird. Der taktische Aspekt soll damit verbessert werden. Dazu trägt auch die Möglichkeit bei, dass man jetzt Plasmide kombinieren kann. Aus einer Cyclonen-Falle kann damit also ein Feuersturm werden. Gegrillte Spicer, lecker. Um diese Fähigkeiten gut einzusetzen, gibt es gleich noch einen neuen Gegnertyp: Die Big Sister. Das sind Little Sister, die nicht mehr aus Rapture rauskommen und daher neue Little Sister nach Rapture bringen. Und diese Gegner sind hart. Sie sind nicht nur viel schneller und beweglicher, sondern kennen auch noch jeden Winkel von Rapture. Die Big Sister kommt aber auch nicht so, sondern nur, wenn man in Kontakt zur einer Little Sister steht. Dann werden die Big Sister böse und greifen an. Zu den alten Settings gesellen sich 2 neue Gebiete. Man kann aus Rapture raus und draußen das Gebiet und ein neuer Ort in Rapture bereisen. Nicht gerade sehr viel, doch Rapture ist und bleibt eine schöne Stadt unter Wasser. Dabei ist diese auch noch zerstörter, denn es sind ja 10 Jahre nach Jack vergangen.

Das Gewinnen von Adam wird für die Plasmide gebraucht. Das Ganze funktioniert genauso wie im ersten Teil: Habt ihr einen Big Daddy getötet, könnt ihr euch bei der Little Sister zwischen „adoptieren“ und „töten“ entscheiden. Letzteres bringt euch zwar das meiste Adam, macht aber Tenenbaum, eine der wichtigsten Charaktere im 1.Teil, und die Big Sister mächtig Sauer. Die andere Möglichkeit, das Adoptieren, macht euch zum wahren Big Daddy. Das heißt, ihr müsst die Little Sister beschützen, während sie Leichen zum Adamgewinnen sucht. Während sie mit Adamsammeln beschäftigt ist, müsst ihr euch mit den Splicern rumschlagen, die – da ihr jetzt ein Big Daddy seit – in großen Gruppen kommen. Falls ihr in Rapture mal auf einen einzelnen Splicer trefft, dürfte er sich 2mal überlegen, ob er euch angreift. „Es gibt eine Menge Uneinigkeit unter den Splicers…“, sagt Thomas, „Bekannt ist, dass Tenenbaum und ihre Gruppe Little Sisters an die Oberfläche zurückkehren und ein normales Leben führen. Nur eine Little Sister kann sich nicht an das Leben gewöhnen. Sie passt einfach nicht hinein, kann Rapture nicht loslassen…In den späten 60ern kehrt sie nach Rapture zurück und findet nur noch Ruinen. Viel hat sich der Ozean wieder einverleibt. Etwas Neues beginnt zu wachsen und es macht ihr Angst.“ Zu den Splicern sagte er auch noch:„Die erste Splicer Generation sind diese wirklich verstörenden Post-Menschen“ beschreibt Thomas, „während die einfacheren Nahkampf Splicer Typen eine neue Generation sind. Diese Generation war im ersten Teil eingeschlossen oder konnte den Spieler nicht erreichen. Und nun kommen sie aus den Wänden geströmt und finden diese neuen Little Sisters. In Rapture geht es nun so ziemlich ums einfache Überleben. Alles was dir dabei hilft muss wenigstens in Betracht gezogen werden.“ Die größte Neuerung in BS2 wird der Multiplayer-Part sein: „Während unsere Teams in Marin und [2K] Australien vor allem am Singleplayer arbeiten, war die Idee „Hey, warum bringen wir diese kombinatorische Magie des Gameplays nicht in eine Multiplayer Komponente. Nur natürlich für den Beginn der BioShock 2 Entwicklung… Wir haben schon während der Entwicklung des ersten Teils darüber nachgedacht. Jetzt im Sequel wollten wir das nun endlich einbauen. Unser Ziel ist es sicherzustellen, dass die Story von BioShock 2 nicht unter dem Multiplayer leidet. Es ist ein schmaler Grat, aber einer den wir gerne gehen“, erklärte Thomas. Das bedeutet, dass die Story mit dem Multiplayer was zu tun hat. „Ich denke, es wäre nicht BioShock, wenn die Multiplayer Erfahrung nicht in irgendeiner weise in dieser Welt leben würde. Mehr kann ich wirklich nicht sagen. Es wäre für uns einfach nicht okay zu sagen ‚Oh yeah, wir haben einfach einen Splicer Skin in ein anderes Spiel gebracht.’ Es muss schon Rapture sein“. Wenn die Umsetzung genau so gut wie die Idee ist, dann können wir auf super Multiplayer-Runden gespannt sein. Ob BS2 auch Secrom benutzt – im ersten Teil mit der Beschränkung auf drei Installationen am Anfang und heute gibt es keine Beschränkung mehr – ist nicht bekannt.

Wenn die Mischung stimmt, die Atmosphäre stimmungsvoll ist, die Rätsel und Gegner hart und es eine gute Story gibt, dann wird BioShock 2 der beste Shooter überhaupt. Das gesamte Bildmaterial, was gerade seine Runden macht, zeigt eine beeindruckende Grafik.

Die Preview will ich mit den Worten von Jordan Thomas beenden: „Ich sage, dass das was ihr heute gesehen habt, das 10 Jahre ältere vom Ozean zurückeroberte und verfallen Rapture nur der Anfang ist. Es gibt Mysterien in BioShock 2, die wir noch nicht aufdecken.“

Prognose: sehr gut

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Eine Antwort auf BioShock 2: Sea of Dreams

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