Am heutigen Tage begann der 17jährige Tim K. einen schrecklichen Amoklauf in Winnenden (Baden-Württemberg). Insgesamt starben 16 Menschen.
Der ehemalige Schüler betrat um 9.30 Uhr die Schule und erschoss in insgesamt 4 Klassenräumen drei Lehrerinnen und zehn Schüler. Der Direktor der Albertville-Realschule versuchte verschlüsselt den anderen Klassen vom Amoklauf über die Durchgsage mitzuteilen. Dies hielt den Täter nicht auf.
Tim K. machte einen ganz normalen Abschluss an der Schule und hatte sogar bereits eine Ausbildung angefangen. In der Schulzeit wurde er als eher schüchtern wahrgenommen. Jemand, der ihn näher kannte, sprach davon, dass Tim K. oft alleine war. Er hatte wenig Freunde und spielte zu Hause Counter Strike und Co. Ob dies einmal wieder mit der Tat zusammenhängt ist möglich, doch beigetragen wird es nur geringfügig haben. Es gibt wohl einen wahrscheinlicheren Grund: den Hass. Noch ist unklar worin dieser gelegen haben soll. Auffällig ist nur, dass alle Opfer in der Schule – bis auf den einen Jungen – weiblich waren.
Der Junge flüchtete viele Kilometer weit bis Wendlingen, wo er einen Händler im Autohaus erschoss und sich zuletzt selbst erschossen hatte.
Die Waffen hatte er von seinem Vater, der im Schützenverein ist. Die insgesamt 16 Waffen sollten eigentlich im Tresor liegen. Das taten diese auch bis auf eine Waffe. Diese befand sich im Schlafzimmer. Es stellte sich heraus, dass diese Waffe und 50 Schuss Munition fehlte. Beamte nahmen jedenfalls den PC mit, um zu überprüfen, ob der 17jährige sich mit Gewaltspielen beschäftigt hatte. Nach der Angabe des Bekannten, mag dies sein.


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