Einleitung
Die Zukunft geht eindeutig in Richtung HD-TV.
Doch damit sind auch höhere Anforderungen verbunden.
Hier gehe ich der Sache nach und erläutere die verschiedenen Auflösungen.
Testsystem
Als Testsystem kommt ein, ich würde sagen, Mittelklasse-Rechner zum Einsatz:
AMD Athlon64 X2 3600+ 2000 MHz
ATi Radeon X1650 Pro 512 MB mit Catalyst 8.4
AsRock ALiveNF6-GLAN
2048 MB DDR2-800 RAM
Cooler Master eXtremePower 380 Watt
Testmaterial
Als Testmaterial verwende ich einen Trailer von “IMAX Deep Sea 3D”.
Einmal in der Auflösung “720p” und einmal in “1080p” – jeweils im MOV-Format (Quicktime).
Quicktime benötigt mehr Leistung als der Windows Media Player. Außerdem bleibt das Fenster, in dem das Video abgespielt wird, in der Größe der Auflösung des Videos, auch wenn die Monitorauflösung kleiner ist.
IMAX Deep Sea 3D Trailer hier herunterladen…
Wie wird getestet?
Der Trailer wird abgespielt und dabei wird die CPU-Last aufgezeichnet.
Einmal auf einem Kern, einmal mit zwei Kernen.
Der Test mit nur einem Kern, wird folgender Maßen durchgeführt:
- Im Taskmanager der Anwendung (Quicktime) nur einen Kern zuweisen.
Die verschiedenen Auflösungen
Die Kurzbezeichnung 720p steht für die Darstellung von Videos mit 1280 x 720 Bildpunkten im Vollbildverfahren, d.h. alle Pixel werden zeitgleich auf ein neues Bild eingestellt (progressive). Diese Auflösung liegt deutlich über PAL, reicht aber bei weitem noch nicht an 1080i bzw. 1080p heran.
In Europa wurde die Einführung dieses HDTV-Standards von der EBU (europäische Vereinigung der Rundfunkanstalten) vorangetrieben. Aufgrund der Bildwiederholrate von 50 Hz lautet die offizielle Nomenklatur 720p/50 bzw. 720p50.
Auf Blu-ray Discs werden Videos allerdings meistens mit 1080p und einer Bildwiederholrate von 24 Hz (Cinema-Modus) aufgezeichnet, um eine bestmögliche Wiedergabe zu garantieren.
Quelle:
http://www.bluray-disc.de/lexikon/720p
1080p
Beim Bildaufbau unterscheidet man prinzipiell zwischen dem Zeilensprungverfahren (interlaced, 1080i) und dem Vollbildverfahren (progressive, 720p oder 1080p).
Mit dem Zeilensprung oder auch Halbbildverfahren kann zwar die erforderliche Übertragungsrate bei analoger Übertragung halbiert werden, aber gerade auf modernen Vollbildgeräten entstehen dabei unter Umständen unschöne Artefakte. Die Halbbilder müssen durch die Vollbildwandlung erst wieder zusammengesetzt werden, was bei sehr feinen Strukturen und Bewegungen im Bild prinzipbedingt nicht perfekt gelingt.
Beim Vollbild hingegen erfolgt der Bildaufbau kontinuierlich. Bei diesem Verfahren werden immer alle Bildzeilen gleichzeitig angezeigt, was für den Zuschauer eine bessere Bildqualität bedeutet.
Quelle:
http://www.bluray-disc.de/lexikon/1080i-und-1080p
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Fazit
Ein Single-Core-System ist einfach nicht mehr Zeitgemäß!
Wer HD-Filme schauen möchte, sollte mindestens einen Dual-Core besitzen.
Eine Grafikkarte a la Radeon HD, entlastet den Prozessor schon um einiges besser, als meine X1650.
Außerdem sollte man den Arbeitsspeicher-Verbrauch nicht unterschätzen. Je nach Video liegt dieser ziemlich hoch. Wer Windows Vista verwendet, sollte um die 2 GB haben.





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Der Beitrag war sehr ausführlich und interessant. Die Angaben zu den Systemvoraussetzungen kann ich aus eigenen Erfahrungen bestätigen.